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Von Windsbräuten und Mini-SchlössernEin Ausflug durch kuriose Ausstellungen und ungewöhnliche Museen in Berlin und Brandenburg
Kleinmachnow - Wer das Miniaturmuseum Arikalex im Europarc Dreilinden betritt, stößt erst auf den keltischen Magier Merlin. Die Miniatur soll Besucher verzaubern, sich der mystischen Stimmung des Raumes hinzugeben, in dem 16 Miniaturhäuser im Maßstab 1:12 zu sehen sind. Initiatorin des neuen Museums ist Ulla Klingbeil, die «Benefizlady» Berlins. Der Raum erinnert an ein «Spiegel-Zirkuszelt» mit blauer Stoffdecke und rot bespannten, von Spiegeln unterbrochenen Wänden. Vor 20 Jahren bekam Ulla Klingbeil von ihrem Mann, dem Bildhauer Karsten Klingbeil, ein Minihaus aus der Zeit um 1900 geschenkt. Seither sammelt sie Miniaturen. «Später erfuhr ich, dass es für jede Stilrichtung und für jede Einzelheit wie Mobiliar und Geschirr Handwerksspezialisten gibt. Mein Ziel war, für jedes Detail den besten zu finden», so die Chefin. Die eingerichteten Wohnhäuser wie der Palazzo Vendramin aus Venedig oder ein gotischer Turm aus dem 14. Jahrhundert und die zeitgemäß gekleideten Puppen hat Ulla Klingbeil zusammengetragen bzw. anfertigen lassen. Höhepunkt der Ausstellung: die detailgetreue Nachbildung des Schlosses Sanssouci - mit kompletter Inneneinrichtung. Die Erlöse des Museums fließen dem Arikalex-Verein zu, der soziale Projekte zugunsten misshandelter Jugendlicher finanziert. Der Name Arikalex entstand übrigens aus den Vornamen der drei Kinder von Ulla Klingbeil. Geöffnet ist das Museum ohne Anmeldung nur montags von 12 bis 16 Uhr. Gruppen können sich außerhalb dieser Zeit unter Tel.: 030/80 30 87 30 anmelden. akl |